Termine



Kino in Oranienburg:


„Courage Elser – Initiative für Zivilcourage heute“ e.V. lädt ein:


Montag, 13. März 2017, 20.00 Uhr
Filmpalast Oranienburg
Berliner Straße 40
16515 Oranienburg




„Snowden“

Die Machenschaften des US-amerikanischen Geheimdienstes NSA

 

Der Fall Snowden steht in Zeiten politischer Wirren und Skandale für beispielhafte Zivilcourage. Als sich der Mitarbeiter des US-Geheimdienstes NSA vor drei Jahren mit investigativen Journalisten trifft, um Informationen über weltweite und in intimste Bereiche vordringende Überwachungsprogramme zu enthüllen, ahnt zunächst noch niemand etwas über die Brisanz dieser Begegnung. Der geniale Programmierer hatte entdeckt, dass amerikanische Regierungsbehörden eine Unmenge an Daten gesammelt hatten und dafür jede nur erdenkliche Form digitaler Kommunikation aufgezeichnet worden war. Belauscht wurden nicht nur ausländische Regierungen und Terrorgruppen, sondern auch ganz normale amerikanische Bürger. Von seiner Geheimdienstarbeit desillusioniert, macht Snowden anhand geheimer Dokumente das ganze Ausmaß dieses Missbrauchs deutlich. Schließlich stellt er die Frage, welche Freiheiten wir aufzugeben bereit sind, damit eine Regierung uns beschützen kann.

Der Meister des politischen amerikanischen Kinos, Oliver Stone („Nixon“, „JFK – Tatort Dallas“, „Geboren am 4. Juli“, „Platoon“), verfilmte die Geschichte Edward Snowdens, der eine der brisantesten politischen Affären der Gegenwart ins Rollen brachte und trotz Lebensgefahr auf das Ausmaß der Überwachung unserer Gesellschaft aufmerksam machte. Die Titelrolle spielt Joseph Gordon-Levitt („The Dark Knight Rises“, „Inception“). An seiner Seite agieren so hochkarätige Darsteller/-innen wie Shailene Woodley („Die Bestimmung – Divergent“, „Das Schicksal ist ein mieser Verräter“, „The Descendants – Familie und andere Angelegenheiten“) als seine Freundin, Oscar-Preisträgerin Melissa Leo („Prisoners“, „The Fighter“) und Nicolas Cage („Leaving Las Vegas“, „World Trade Center“, „The Rock“).



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Kino in Oranienburg:


Donnerstag, 22. Juni 2015, 20.00 Uhr
Filmpalast Oranienburg
Berliner Straße 40
16515 Oranienburg




Es waren 13 Minuten, und Georg Elser hätte den Lauf der Weltgeschichte verändern können. In einem faszinierenden Portrait wird der bisher weitgehend unbekannte Hitler-Attentäter gezeigt, der früher als viele andere erkannt hatte, welche Bedrohung das Naziregime für die Menschheit darstellte.


Der Verein „Courage Elser – Initiative für Zivilcourage heute“ lädt ein

zur Aufführung des Films „Er hätte die Welt verändert – Elser“

am 22. Juni 2015, um 20.00 Uhr, im Filmpalast Oranienburg




Vortrag in Lehnitz:


Donnerstag, 13. 11. 2014, 19.00 Uhr
Kulturhaus „Friedrich Wolf“
Friedrich-Wolf-Straße 31
16515 Oranienburg OT Lehnitz


Clara Immerwahr –

Wissenschaftlerin im Konflikt mit ihrer Zeit

Vortrag von Prof. Dr. Gudrun Kammasch

 



Nach ihrem Studium der Chemie und Lebensmittelchemie und Promotion in Pharmazeutischer Chemie war die Referentin über 30 Jahre Professorin an der heutigen Beuth Hochschule für Technik Berlin in Lebensmitteltechnologie und Verpackungstechnik. Akademische Positionen hatte sie u. a. als Vizepräsidentin und Dekanin.
Nach langjährigem Engagement in der Ingenieurbildung gründete sie gemeinsam mit Kollegen aus Deutschland, Österreich, Schweiz und den Niederlanden die Ingenieurpädagogische Wissenschaftsgesellschaft, IPW.  
2010 Verleihung des Bundesverdienstkreuzes für das  Engagement beim „Dialog der Kulturen der Welt“ und für die Förderung von Frauen in technischen Berufen.


Die deutsche Chemikerin und Pazifistin Clara Immerwahr (1870-1915) war die erste Frau des Wissenschaftlers und Nobelpreisträgers Fritz Haber, der lange Zeit auch in Oranienburg forschte. Aus Protest gegen die von ihrem Mann geleitete chemische Massenvernichtung und deren unabsehbare Folgen wählte sie den Freitod.
Prof. Dr. Gudrun Kammasch stellt die unterschiedlichen Meinungen zu den Giftgasforschungen von Fritz Haber während des ersten Weltkrieges vor und zeigt, dass Wissenschaft und Forschung eng mit ethischem Denken zusammenhängen. Sie schildert in ihrem Vortrag die Umstände des Scheiterns von Clara Immerwahr, die sich 1915 mit der Dienstwaffe ihres Mannes erschoss während dieser in Ypern einen Giftgaseinsatz leitete, dem tausende Soldaten zum Opfer fielen. Damit verstieß Haber gegen die Haager Konvention und galt nach dem Krieg als Kriegsverbrecher. Später wurde er Leiter der Reichskommission für Schädlingsbekämpfung. 1918 erhielt Haber den Nobelpreis für die Ammoniaksynthese. Die anderen Preisträger blieben damals aus Protest der Verleihung fern.
Vor ihrem letzten, wohlüberlegten Schritt - den man später mit einem in ihrer Familie grassierenden Hang zum Selbstmord verharmlosen sollte - hatte Clara wieder und wieder vergeblich gegen die Gaskriegsforschungen ihres Mannes protestiert. Daraufhin warf er ihr vor, mit ihrer Kritik ihm und dem heldenhaft kämpfenden Vaterland in den Rücken zu fallen.
1991 verlieh die Internationale Vereinigung der Ärzte für die Verhütung des Atomkriegs (IPPNW) zum ersten Mal die Clara-Immerwahr-Medaille - eine Auszeichnung für den Einsatz gegen Rüstung und Krieg. 



Lesung in Lehnitz:


8. November 2013, 19.00 Uhr, Einlaß 18.30 Uhr
Kulturhaus „Friedrich Wolf“
Friedrich-Wolf-Straße 31
16515 Oranienburg OT Lehnitz


Überleben mit Zivilcourage

Der Historiker Andreas Petersen liest aus der Biografie über den Berliner Arbeiter Erwin Jöris „Deine Schnauze wird dir in Sibirien zufrieren“

 

Erwin Jöris - unter Hitler eingekerkert im KZ, zu Stalins Zeiten im Gulag – das Schicksal eines aufrichtigen und unbeugsamen Menschen, der voriges Jahr seinen 100. Geburtstag begehen konnte. Mit der biografischen Erzählung „Deine Schnauze wird dir in Sibirien zufrieren“ schuf der Historiker Andreas Petersen einen Zeitzeugenreport, in dem er die Diktaturerfahrung eines Berliner Arbeiters und Ex-Kommunisten exemplarisch macht. 

Auf die Frage, wie er die Zeit im nationalsozialistischen Deutschland und im stalinistischen Russland durchzustehen vermochte, gab Erwin Jöris seinem Biografen eine schlichte wie überzeugende Antwort: "Ich habe das alles nur überlebt, weil ich den Willen hatte, das zu durchleben. Oft habe ich nicht mehr daran geglaubt, aber ich habe gekämpft … Ich habe versucht, Lebensmut zu beweisen, auch für die anderen, die das nicht konnten. Nicht mehr konnten."


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Vortrag in Lehnitz:


Freitag, 2. November 2012, 19.00 Uhr, Einlaß 18.30 Uhr

Kulturhaus "Friedrich Wolf"

Friedrich-Wolf-Straße 31

16515 Oranienburg OT Lehnitz


Bürgermut stärken und ergreifen  –
Verantwortliches Denken und Handeln in der Demokratie


Referentin Dr. Anita Schächter,
Psycholog. Psychotherapeutin Heitersheim


Das demokratische Zusammenleben braucht die Übernahme von Verantwortung durch jeden von uns. Das macht uns zum Mitmensch und Mitbürger, der die Zivilgesellschaft trägt. Die Anstrengung jedes Erziehenden, Pädagogen und sozial Engagierten sollte darauf zielen, die Persönlichkeit zu stärken, so dass sie klarsichtig und von Kleinheitsgefühlen befreit in der Welt stehen kann.


Frau Dr. Anita Schächter, Diplompsychologin, wird über das Thema Zivilcourage und Bürgermut aus psychologischer Sicht sprechen. Georg Elser hat mit seinem Leben Zeugnis abgelegt, dass ein Einzelner Verantwortung für das Ganze übernehmen kann, dass er sich nicht hinter der Frage verstecken kann, „Was kann ich denn gegen die da oben tun?“. Jeder kann mehr bewirken als er zunächst denkt. Mut zu fassen, anzupacken, mit zu wirken, das soll Thema des Abends sein, dafür steht auch der Verein Georg Elser Zivilcourage heute.


Hinweis zum Hausrecht: Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien und Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung treten, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren und/oder von dieser auszuschließen (36 Abs.1 VersammlG).



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Nachruf




Burkhard Gräf, der Vorstreiter der „Courage-Elser-Initiative", ist am 26. Juli 2012 gestorben, er  wurde nur 60 Jahre alt. Mit großer Leidenschaft widmete er sich über viele Jahre einer würdigen Bewahrung der Erinnerung an den Hitler-Attentäter Georg Elser. Nachdrücklich setzte er sich dafür ein, Elsers Vorbild als humanes Individuum nicht in Vergessenheit geraten zu lassen und damit die Verantwortlichkeit des Einzelnen in der Gesellschaft  zu stärken. Sein Bestreben war, die Würdigung Elsers und des gesamten zivilen Widerstandes gegen den Naziterror mit der Förderung von Zivilcourage heute zu verbinden. Insbesondere engagierte er sich dabei mutig gegen Rechtsradikalismus und zur Stärkung jeglicher Zivilcourage im täglichen Leben.

Als Gewerkschafter, Betriebsrat und Aktivist der Friedensbewegung setzte sich Burkhard Gräf jahrelang für eine sozial gerechtere Welt ein. Sein Tod hinterlässt auch im Oranienburger Forum gegen Rassismus und rechte Gewalt eine Lücke. „Burkhard Gräf wird uns als ein Mann, der couragiert für Toleranz und Mitmenschlichkeit eintrat, in lebendiger und dankbarer Erinnerung bleiben", erklärte Oranienburgs Bürgermeister Hans-Joachim Laesicke (SPD). Im benachbarten Kremmen wurde Burkhard Gräf durch die Initiative „Kinder-Kunst Kremmen" bekannt, die er begründet hatte.



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Neonazis dürfen das

Eine schlimme Erfahrung musste Burkhard, der sich Zeit seines Lebens für Demokratie und  Gerechtigkeit eingesetzt hat, der immer leidenschaftlich gegen Rechtsradikalismus gekämpft hat, makaberer Weise noch mit der deutschen Justiz machen. Neuruppiner Richter spielten im Sommer 2012 bedenkenlos die gesamte Klaviatur an Gesetzen und Paragraphen, um einen Neonazi in Schutz zu nehmen und Burkhard zu einer empfindlichen Strafe zu verurteilen.

Was war geschehen? Am 9. April 2010 lud die „Courage-Elser-Initiative für Zivilcourage heute e.V.“ zu einer Würdigung des wohl bedeutendsten Widerstandskämpfers gegen den Nationalsozialismus, des schwäbischen Schreiners Georg Elser, in das Bürgerzentrum Oranienburg ein. Der Saal war voll, und mit großer Aufmerksamkeit folgten die Teilnehmer einer Rede von Prof. Dr. jur. Jutta Limbach, der ehemaligen  Präsidentin des Bundesverfassungsgerichts, zum Thema „Georg Elser – Ein Volksheld oder ein Täter mit gutem Gewissen?“

Der NPD-Abgeordnete in der Oranienburger Stadtverordnetenversammlung, Detlef Appel, meldete sich nach der Rede von Prof. Limbach zu Wort und schwadronierte in übelster Weise gegen den Widerstandskämpfer Georg Elser und dessen mutiges Attentat auf Hitler. Die Anwesenden waren zunächst fassungslos, dem Entsetzen folgte ein immer deutlicher werdender Protest. Burkhard, der als Versammlungsleiter fungierte, blieb schließlich nichts anderes mehr übrig, als den rechten Störer des Saales zu weisen.

Mittlerweile hat es einen Prozess gegen Burkhard gegeben, der Saalverweis gegen Appel wurde für rechtswidrig befunden, und  Burkhard wurde verdonnert, mehrere tausend Euro an Gerichts-, Anwalts- und Rechtsverfolgungskosten zu zahlen. Als blanker Hohn muss zudem anmuten, dass Appel auch noch 400 Euro Schmerzensgeld zugesprochen wurden. Das muss man sich einmal ganz dezidiert vor Augen halten: Da wird während einer Gedenkveranstaltung für den Hitler-Attentäter Georg Elser ein pöbelnder Neonazi  vom Versammlungsleiter des Saales verwiesen, und die deutsche Rechtsprechung sieht darin generös eine Verletzung seines Ansehens und eine Einschränkung seiner Meinungsfreiheit.

Das Gericht befand es als völlig belanglos, dass ein einzelner ideologisch verblendeter Wichtigtuer in aller Öffentlichkeit auftritt und von einem „Herrn Reichskanzler“ und einem „Herrn Hitler“ spricht, das Ansehen eines leidenschaftlichen Antifaschisten beschmutzt, die Empörung Dutzender Versammlungsteilnehmer ignoriert und penetrant seine diffamierenden Einlassungen von sich gibt, während der Versammlungsleiter mehrfach versucht, ihn an seinem schäbigen Tun zu hindern. Irgendwann blieb ja wahrhaftig nichts anderes übrig, als diesen Typ auch schon zu seinem eigenen Schutz des Saales zu verweisen.

Detlef Appel ist aber nun beleidigt. In dem schon verschiedentlich gezeigten Bestreben solcher Leute, sich immer wieder ein demokratisches Mäntelchen umhängen zu wollen, läuft er zu einem wohlgesonnenen Advokaten, der sich übrigens schon Meriten in mehreren NPD-Prozessen erworben hat, und klagt. Das Verfahren wird zugelassen, und als Hartz-IV-Empfänger bekommt Appel auch schon mal Prozesskostenhilfe zugesprochen. Der Feldzug gegen die Courage-Elser-Initiative kann somit beginnen.

Die Gerichtsbarkeit geht für Appel wohlwollend ans Werk und konstatiert:  Verletzung der Meinungsfreiheit, Verletzung des Ansehens eines Stadtverordneten, Verletzung des Versammlungsstatuts, Verletzung des Verletzten…  Der Saalverweis wird hochstilisiert zu einem „schwerwiegenden Eingriff in die grundrechtlich geschützte Position des Klägers aus Art. 8 GG“, der geeignet sei, „sich abträglich auf Ansehen und Ehre des politisch aktiven Klägers in der Öffentlichkeit auszuwirken.“ Da tritt einer einem Neonazi auf die Füße und schon beeilt sich deutsche Gerichtsbarkeit, dem Getretenen vollste Satisfaktion zu gewähren.

Für Burkhard zu spät, aber für die Courage-Elser-Initiative kann daraus als Lehre nur sein: Wenn ein solches Urteil der Nazibrut versichert, sich immer wieder rechtlicher Rückendeckung gewiss zu sein, dann sollten demokratische Kräfte jederzeit noch gründlicher bedenken, wie sie sich vor derartigen Störungen schützen können.

Über den Fall wurde in mehreren Zeitungen berichtet. Da die Familie von Burkhard vor einer enormen finanziellen Belastung stand, wurde dort auch um Spenden gebeten, und eine ermutigende Welle der Solidarität hat geholfen, diese Belastung zu minimieren. An dieser Stelle ein ganz herzliches Dankeschön den zahlreichen Spenderinnen und Spendern, die somit geholfen haben, die Kosten in Höhe von insgesamt ca. 3500 Euro zu tragen.

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Ausstellungseröffnung durch Courage-Elser: 


Dienstag, 1.11. 2011 um 11 Uhr 
Kreismuseum Oranienburg im Schloß Oranienburg


„Ich habe den Krieg verhindern wollen!“
Georg Elser und das Attentat vom 8.November 1939“

(Dokumentation der Gedenkstätte Deutscher Widerstand und

der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg)

Die Ausstellung ist geöffnet vom 1.11.2011 bis 29.1.2012


Inhalt

Am 8. November 1939 verübte der Schreiner Georg Elser im Münchener

Bürgerbräukeller ein Attentat auf Adolf Hitler. Er wusste, dass Hitler am
8. November 1939 zum Jahrestag des Hitlerputsches von 1923 im Münchener Bürgerbräukeller spricht. Elser verschaffte sich Zugang zum Veranstaltungsraum und installierte dort in nächtelanger Arbeit einen Sprengkörper mit Zeitzünder. Da Hitler wenige Minuten vor der Explosion den Versammlungssaal verließ, entging er dem Anschlag. Georg Elser wurde noch am selben Abend in Konstanz festgenommen. Nach langen Verhören gestand er Tage später das Attentat und seine Absicht, damit den Weg zu einem europäischen Frieden zu ebnen. Johann Georg Elser wurde 5 Jahre in völliger Isolation im KZ Sachsenhausen festgehalten und am 9. April 1945, wenige Wochen vor Kriegsende, im KZ Dachau erschossen. Die Nationalsozialisten sahen in Elser zunächst das Werkzeug des britischen Geheimdienstes. Auch nach 1945 wurde er oftmals diffamiert. Heute kann seine Alleintäterschaft nicht mehr bezweifelt werden. Neben dem Attentatsversuch von Claus Schenk Graf von Stauffenberg am 20. Juli 1944 handelt es sich bei Elsers Tat um den einzigen Anschlag, der dem Leben des Diktators hätte gefährlich werden können. Heute gilt Georg Elser als einer der konsequentesten Gegner der NSDiktatur.


Die Ausstellung wurde im November 2010 anlässlich des 70. Jahrestags des

Attentats im Rahmen von Gedenkveranstaltungen zur Erinnerung an den

Widerstandskämpfer Georg Elser in Stuttgart und Berlin feierlich eröffnet und steht seitdem als Wanderausstellung allen Interessierten zur Präsentation an weiteren Ausstellungsorten zur Verfügung.



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Montag, den 12.September 2011 um 20 Uhr


Vortrag in Heidenheim:

Georg Elser statt Erwin Rommel

Hotel Pöltl,  Erchenstr.14 in Heidenheim


Die Erinnerungskultur entmilitarisieren 

Burkhard Gräf aus Oranienburg, der Vorsitzende der "Courage-Initiative für Zivilcourage heute e.V." wird in Zusammenarbeit mit dem Georg-Elser Arbeitskreis Heidenheim am Montag, den 12.September 2011 um 20 Uhr im Hotel Pöltl,  Erchenstr.14 in Heidenheim einen Vortrag halten. Das Thema lautet: Es gilt die Erinnerungskultur zu entmilitarisieren u.a. auch durch einen bundesweiten Elsertag für Zivilcourage am 9. April. In seinem Referat wird er auf folgende Punkte eingehen - Militarismus und Demokratiefeindlichkeit als Wegbereiter der nationalsozialistischen Herrschaft - Zivilcourage und Widerstand als Mangelware - die Courage Elsers als Vorbild für Zivilcourage heute - unser Land braucht eine positive Erinnerungskultur.
Der Referent wird auf aktuelle Beispiele für zivilcouragiertes Verhalten und auf überflüssige Formen einer negativen Erinnerungskultur eingehen.



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Einladung von Courage Elser zum  Elser-Tag für Zivilcourage


Samstag, 9. April 2011 ab 15 Uhr


Auf den Einzelnen kommt es an!

Für mehr Zivilcourage bei uns.

Bürgerzentrum Oranienburg, Albert-Buchmann-Str.17,

16515 Oranienburg


Ab 15.00 Uhr Zivilcouragierte Gruppen informieren über ihre  Arbeit
und zu Mitwirkungsmöglichkeiten für Interessierte Bürger


Ab 16.30 Uhr: Wie kommt Zivilcourage besser voran bei uns?
Kurzvorträge und Diskussion. Das Grußwort hält Bürgermeister Laesicke


Ab 19.30 Uhr Couragiert feiern und guter Musik lauschen.
Es spielt die Potsdamer    Klezmer-Band „manifest“ und
unterhält mit jiddischer Folklore.



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Ausstellungseröffnung durch Courage-Elser:


Freitag, den 11. 2. 2011 um 19.00 Uhr

"Georg Elser, mehr als ein Denkmal?"


Veranstaltung von Courage-Elser in Berlin
im "Ökumenischen Zentrum für Umwelt-,
Friedens- und Eine-Welt-Arbeit"
Wilmersdorfer Str.163, 10585 Berlin-Charlottenburg




Freitag, den 11. 2. 2011 ab 19.00 Uhr bis Freitag, den 11. 3. 2011

"Ich habe den Krieg verhindern wollen"


Courage-Elser stellt aus: die Dokumentation "Georg Elser und das Attentat
vom 8. November 1939" der Gedenkstätte Deutscher Widerstand und der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg.
Wilmersdorfer Str.163, 10585 Berlin-Charlottenburg



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Veranstaltung der
Courage-Elser-Initiative-Oranienburg


Donnerstag, 7. Oktober 2010, ab 19.00 Uhr


Thema:

Mit Courage den Angriffskrieg verweigern und verhindern !

  


Bürgerzentrum Oranienburg, Albert-Buchmann-Str.17,

16515 Oranienburg


Es spricht um etwa 19.30 Uhr

Jürgen Rose, Oberstleutnant a. D., Diplom-Pädagoge, Publizist



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17. April 2010  Ausstellungseröffnung


Ausstellung der Gedenkstätte und Museum Sachsenhausen


„Georg Elser: Sonderhäftling im KZ Sachsenhausen 1940-1945



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Veranstaltung der Courage-Elser-Initiative Oranienburg
zum 65.Todestag von Georg Elser, dem Attentäter auf Hitler.


Freitag, 9.April 2010


Einladung zum  Elser-Tag für Zivilcourage


Ab 19.00 Uhr, Bürgerzentrum Oranienburg,
Albert-Buchmann-Str.17, 16515 Oranienburg


Es spricht:

Prof. Dr. jur. Jutta Limbach, ehemalige Präsidentin
des Bundesverfassungsgerichts zum Thema:

„Georg Elser – Ein Volksheld oder ein Täter mit gutem Gewissen? 


Gast:

Bürgermeister von Oranienburg Herr Laesicke

Plakatausstellung der Gedenkstätte Deutscher Widerstand zu:

„Georg Elser und das Attentat vom 8.November 1939“



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Unterstützt die Antirassismustage in Oranienburg –
kommt zur

Demonstration am Samstag, 20. März 2010


- Gleiche Würde und gleiches Recht!

  1. -Zivilcourage gegen Rechtsextremismus und Rassismus!

  2. -

15 Uhr – Gedenkstätte Sachsenhausen,
Besucherzentrum mit Stationen am Bahnhof Oranienburg,
an der Gedenkstätte KZ Oranienburg, am Landratsamt


17.30 Uhr – Abschlusskundgebung auf dem Schlossplatz

Diesen Aufruf unterstützen:

Forum gegen Rassismus und rechte Gewalt Oranienburg,
Der Bürgermeister der Stadt Oranienburg,
Courage-Elser-Initiative Oranienburg



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Einladung der Courage-Elser-Initiative Oranienburg:


Donnerstag, 5.11.2009 um 19.30 Uhr


„Georg Elsers Anschlag auf Hitler vor 70 Jahren 

und Elsers Courage heute.“


Ort:
Regine-Hildebrandt-Haus,
Sachsenhausener Str.1, 16515 Oranienburg





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